Individuelle Trauerfeiern PDF Drucken E-Mail

Individuelle Trauerfeier:
Der Liebe und dem Schmerz einen Raum geben

In der Trauer konkurrieren zwei Gefühle miteinander: die Liebe zu dem Verstorbenen bleibt bestehen und kämpft doch mit dem Schmerz über den Verlust. Eine gelungene Trauerfeier soll beides zum Ausdruck bringen.

Die Liebe fordert dazu auf, sich des Verstorbenen zu vergegenwärtigen. Das ist mehr als das bloße Aufzählen biographischer Daten - vielmehr geht es darum, ein lebendiges Bild zu zeichnen.

Jeder Mensch hinterlässt eine große Geschichte:

da gibt es viel zu erzählen ...
... und nochmals mitzuerleben.

Dem Verstorbenen ist ein würdiger Abschied zu geben; dieser soll bezeugen, wie sehr er geschätzt und geliebt wurde. Die Weltanschauung des Verstorbenen soll – wie zu Lebzeiten – respektiert und ihm keine Spiritualität oder Symbolik übergestülpt werden, die nicht die Seine ist.

Es gilt den Verstorbenen in seiner Gesamtheit zu würdigen, die die gesunde und die kranke Phase beinhaltet. So wird der Rahmen geschaffen, sich zu vergegenwärtigen und sich zu verabschieden.

Der eigentliche Abschied und das Loslassen am Grab oder in der Trauerhalle können mit Riten (Erde, Blumen, Kerze etc.) unterlegt werden.

Weitere Informationen finden Sie auch hier:

Homepage Trauerfeiern zusammen mit Freie Seelsorge - Thomas Multhaup

Interview mit Gunter Mehler in Loslassender Trauerratgeber

Das Interview als PDF-Datei